Eine der häufigsten Fragen von Einsteigern im Paddle-Surfen (SUP) lautet: Muss man eine Schwimmweste tragen? Die kurze Antwort: Es kommt darauf an, wo du paddelst. Hier die Erklärung, klar und ohne Fachchinesisch.

Die schnelle Antwort

In Spanien gibt es keine einheitliche Regel, die in jedem Fall eine Weste vorschreibt: Entscheidend ist die Zone, in der du paddelst. Innerhalb der markierten Badezone ist sie nicht Pflicht; außerhalb oder weiter draußen schon.

Innerhalb der Badezone

Wenn du innerhalb der durch Bojen markierten Badezone paddelst und in Küstennähe bleibst, gilt das Board als Strandartikel und du musst keine Weste tragen. Trotzdem empfehlen wir sie Anfängern und Kindern immer.

Außerhalb der Badezone oder weiter draußen

Sobald du die markierte Zone verlässt oder dich von der Küste entfernst (ab etwa 200 Metern), wird das SUP wie ein motorloses Sportboot behandelt. Dann ist eine zugelassene Schwimmweste Pflicht, wie bei jeder Überfahrt. Die Sicherheitsvorschriften unterliegen der spanischen Seebehörde und können regional variieren – im Zweifel bei der Hafenbehörde der Balearen nachfragen.

Welche Weste wählen

Achte auf eine CE-zertifizierte Weste oder Schwimmhilfe, möglichst mit Reflektorstreifen. Fürs SUP bevorzugen viele einen aufblasbaren Gürtel (bequemer beim Paddeln), der sich per Zugleine auslöst.

Paddle-Surfen auf Mallorca — SUP-Sicherheit und Schwimmweste

Unser Tipp im El Niño Surf Center

Ob gesetzlich Pflicht oder nicht – auf dem Wasser geht Sicherheit vor: Nutze immer eine Leash, prüfe den Wind (ablandiger Embat kann dich unbemerkt hinaustragen), sag jemandem deine Route und fahr nicht raus, wenn du unsicher bist. Für Einsteiger ist ein Anfängerkurs am sichersten, oder schau dir unseren Paddle-Surf-Verleih an: Wir statten dich aus und beraten dich kostenlos.

Fragen zum Material oder wo man sicher in der Bucht von Palma paddelt? Schreib uns.

Allgemeine Orientierung; Vorschriften können sich ändern. Beachte immer die örtlichen Hinweise und die Seebehörde.